Alternative für Garagen

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11

2014
00:30

Ob eine Garage oder ein offener Carport die bessere Alternative sind, ist im Prinzip Ansichtssache. Es gibt Argumente für und gegen beide Varianten. Neben dem nicht zu unterschätzenden Preisunterschied kommt es auch auf das Platzangebot am Aufstellort, den Hausstil und ganz einfach auch auf den persönlichen Geschmack des Besitzers an.

Die Vorteile des Aluminium Carports

Natürlich ist die Errichtung eines Carports meistens wesentlich billiger als die einer Garage, weil sehr viel weniger Material verbaut und kein Tor benötigt wird. Im Prinzip genügt ein Dach und vier Pfosten, obwohl auch einiges dafür spricht, zumindest die Wetterseite oder beide Seiten zu schließen, um das Auto besser gegen Witterungseinflüsse zu schützen. Der zweite Vorteil liegt in der Leichtigkeit der Konstruktion. Ein Carport ist nicht so wuchtig wie eine Garage und wirkt filigraner und meist auch eleganter. Es gibt ihn vom sehr preiswerten Holzmodell mit vier Pfosten und Flachdach bis hin zu Designer-Teil aus Stahl oder Aluminium, mit Ziegel- oder Glasdach und mit verkleidenden Wänden. Er lässt sich dadurch auch leichter integrieren, an den Stil des Hauses anpassen und begrünen. Wer möchte, kann unter ihm auch Schlechtwetter-Grillpartys und Kindergeburtstage feiern, bei Regen Holzhacken oder Gartenmöbel reparieren und viele andere Dinge tun, immer schön an frischer Luft. Es kommt aber auch noch ein weiterer wichtiger Vorteil dazu. Durch die offene Bauweise zirkuliert die Luft viel besser als in einer von allen Seiten geschlossenen Garage. Das Auto trocknet besser ab und es entsteht weniger Korrosion. Auch das Ein- und Ausfahren klappt bei den meisten Menschen subjektiv besser als in eine Garage.

Die Nachteile des Aluminium Carports

Der größte Nachteil liegt darin, dass er keine Sicherheit vor dem Zugriff Unberechtigter bietet. Weder der potentielle Autodieb noch ein Randalierer wird an seinem Tun gehindert, weshalb viele Versicherer dem Carport Besitzer anders als dem Garagenbesitzer auch keine Rabatte einräumen. Selbst Katzen, Hunde, Marder und andere tierische Schadenstifter werden nicht abgehalten. Es wird im Winter natürlich auch sehr kalt unter dem Schutzdach und wenn man Pech hat, vereisen die Autoscheiben trotzdem. Schutz vor Schnee, Regen, Hagel, Blütenstaub, fallenden Früchten und Blättern bietet er in der Regel aber trotzdem. In einer geräumig gebauten Garage lassen sich außer dem Auto auch andere Sachen aufbewahren, die man unter Verschluss halten möchte. Manche Garagen beherbergen außer Werkzeugen, Gartengeräten, Fahrrädern, Rollern, Rasenmähern etc. noch den halben Haushalt. Das ist bei einem Carport natürlich nicht angebracht, obwohl auch hier die Möglichkeit besteht, zum Beispiel einen Fahrrad-Unterstand oder einen Geräteschrank zu integrieren.
Quelle: www.carportswiss.ch

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Der Kondenstrockner

01
11

2014
20:08

Wäschetrockner sind eine tolle Erfindung. Gerade für Familien mit Kindern, bei denen viel Wäsche anfällt, sind sie unverzichtbare Helfer. Sie sparen Zeit und den Platz zum Aufhängen nasser Wäsche. Außerdem wird im Trockner getrocknete Wäsche schön weich, flauschig und griffig. Bei vielen Textilien spart der Trockner sogar das lästige Bügeln.

Wann kam der erste Kondenstrockner auf den Markt?

Die ersten elektrischen Wäschetrockner Europas wurden in den 1950er Jahren von der Fa. Miele auf den Markt gebracht, in den USA gab es sie da bereits einige Jahre. Die ersten Kondenstrockner entwickelte 1986 der italienische Hersteller Zanussi. Diese Variante des Wäschetrockners ist besonders praktisch. Mit ihm kann Wäsche auch in geschlossenen Räumen und in Wohnungen getrocknet werden, eine Öffnung für einen Abluftschlauch oder ähnliches wird nicht mehr benötigt. Im Kondensations- oder kurz Kondenstrockner befindet sich die Luft im Inneren in einem geschlossenen Kreislauf und der Kondensator entfernt die Feuchtigkeit aus der Maschinenumluft. Das Kondenswasser wird in einen Behälter abgepumpt und kann dann ganz leicht entsorgt werden. Bei vielen Geräten ist es auch möglich, den Kondenstrockner an einem vorhandenen Abwasseranschluss anzuschließen. Eine andere Möglichkeit sind Kondenstrockner mit eingebauter Wärmepumpe und Waschtrockner, bei denen die Waschmaschine und der Kondenstrockner eine Einheit bilden. Lange Zeit waren die Kondenstrockner deutlich teurer als Ablufttrockner. Mittlerweile gibt es sie aber auch schon recht preisgünstig.

Untersuchung der gängigsten angebotenen Trockner mit einem Kondenstrockner Test?

Jedes Jahr wird zum Beispiel von der Stiftung Warentest aber auch von anderen unabhängigen Unternehmen ein Kondenstrockner Test durchgeführt. Dabei geht es unter anderem um die Energieeffizienz, die Wartungsfreundlichkeit, Bedienfreundlichkeit und die Haltbarkeit der Geräte. Der Sieger des letzten Kondenstrockner Tests war ein Gerät von Bauknecht. Es erhielt die Note 1.4. Die Tester bescheinigtem ihm ein umweltfreundliches Trocknen, eine leichte Bedienbarkeit durch ein gut erkennbares und einfaches Display. Außerdem wurde das Gerät dafür gelobt, empfindliche Textilien besonders schonend zu trocken. Auf Platz 2 kam ein Kondenstrockner von Bosch und auf Platz 3 ein Gerät von Gorenje. Insgesamt bestanden 10 von 80 geprüften Geräten den Kondenstrockner Test 2014 mit der Note sehr gut und 36 die Note gut. Darunter waren Trockner von Siemens, Bosch, AEG, Blomberg und Samsung.

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